Helles Einzelzimmer mit Schlafalkoven und Tonnengewölbe
Ostseite, Morgensonne, zum Münster/Klosterhof hin gelegen.
Hoher Raum mit Tonnengewölbe, Fenster in den Klosterhof mit Sicht auf das Münster, direkt über der Pforte.
Der Raum, mit einem Steinboden aus Travertin, seinen Wandgemälden und seiner hochwertigen Möblierung, der indirekten Beleuchtung des Gewölbes zollt den Jahrhunderten der Geschichte dieses Raumes Rechnung Tribut. Dennoch bieten wir Ihnen allen nötigen, modernen Komfort, der Ihren Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Sie haben kostenlosen Zugang zu schnellem Internet und das Zimmer ist mit einer kleinen Minibar ausgestattet. Die alkoholfreien Getränke sind inklusive und die Minibar wird jeden Tag vom Zimmerservice gefüllt. Weiterhin stehen Ihnen Wein, Prosecco und Champagner zur Verfügung. Auf Wunsch kann die Minibar auch nach Ihrer Bestellung bestückt werden.
Das Bett befindet sich in einem kleinen Alkoven und verfügt über eine dimmbare Lesebeleuchtung.

Der Namensspatron dieses Zimmers:
Giordano Bruno
Der große Gelehrte Giordano Bruno, geboren 1548 in Nola, war Priester, Dichter, Philosoph und Astronom. Er postulierte die Unendlichkeit des Weltraums und seine ewige Dauer, er glaubte an die Unendlichkeit der Liebe Gottes und seine Allgegenwart und wollte nicht daran Glauben, daß wir uns vor Gott und dem jüngsten Gericht fürchten müssten. Auch glaubte er nicht, dass nötig sei die Welt als Mittelpunkt des Kosmos zu betrachten, sondern, daß wir uns keinen Abbruch tun, an die Möglichkeit der Existenz vieler anderer Welten glauben zu können, jenseits der beschränkten Möglichkeiten unseres Geistes. Und vermutlich war er auch der Meinung, daß dies Gott und seine Schöpfung bestenfalls erhöht.
Doch dies war nicht die Meinung des Papstes Clemens VIII, der ihn 7 Jahre einsperren und foltern lies, um ihn zu anderen Ansichten zu zwingen. Doch Giordano war offensichtlich fest in seiner Liebe und seinem Glauben. Am 17. Februar 1600 wurde ihm die Zunge festgebunden, weil man Angst hatte er könnte zu den Menschen sprechen und er wurde auf dem Campo de‘ Fiori in Rom verbrannt, seine Schriften verboten.
Doch seine Schriften überdauerten und beeinflußten Gelehrte und Dichter wie Pierre Gassendi, Baruch de Spinoza, Lucilio Vanini, Friedrich Schelling, Galileo Galilei, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Nietzsche und Gottfried Wilhelm Leibniz. Das die katholische Kirche die Verurteilung heute (seit 2000) als Unrecht bezeichnet, wagen wir fast garnicht zu erwähnen, denn für diese einfache Erkenntnis hatte sie 400 Jahre benötigt.
Das Gewölbe, in dem Sie hier übernachten, war zu Giordano Brunos Lebzeiten schon fast hundert Jahre alt. Und wir wollen dazu Beitragen an diesen großen Gelehrten zu erinnern.
Und an alle, die heute, wie er damals, für etwas eintreten, das Sie für wahr und würdig halten, auch gegen einen Rest der Welt.

















